Die Wahl der richtigen Leine.

Leinen. Es gibt sie in allen Farben, Materialien,… und Längen. Mit Leinen ist es wie mit zB Schuhen. Für jeden „Anlass“ die passende Ausführung. Nur ein Paar Schuhe besitzt kaum jemand, oder!? Wieso sollte das also mit Leinen anders sein!? 🙂

Bei mir ist es zumindest so und daher hab ich euch hier mal meine TOP 5, also meine Lieblingsleinen zusammengelegt. Die Kürzesten sind drei Meter lang, die Längste hat sieben Meter. Einerseits geht’s in diesem kurzen Artikel darum, welche Leine ich empfehle und andererseits in welchen Situationen ich diese verwende. Abgesehen davon möchte ich euch mitteilen, was meines Erachtens nach eine wirklich gute Hundeleine ausmacht.

Um die passende Leine zu finden sollten man unbedingt drei Dinge beachten:

  • Die Leinenlänge
    Erfahrungsgemäß ist eine drei Meter lange Leine am Besten fürs Erlernen der Leinenführigkeit. Bei zu kurzen Leinen (klassischerweise sind die meisten zwischen ein und zwei Meter lang) kann der Hund gar nicht anders, als schnell auf Zug zu kommen, sobald er wenige Schritte vorm Halter geht. Zumal man bedenken sollte, dass die Länge ohnehin nicht zur Gänze gegeben ist, da etwa große Hunde wegen des langen Rückens ein Stück (bis zu einem halben Meter!) verlieren. Ähnlich verhält es sich bei kleinen Hunden, die zwar keine langen Rücken haben, aber weiter unten sind. Was nicht vergessen oder gar unterschätzt werden darf, ist das Schaffen einer Wohlfühldistanz. Auch Hunde legen auf ihre Individualdistanz wert und wollen es auch nicht, die ihres Menschen beim Spaziergang zu unterschreiten.
  • Das Gewicht & Material
    Die Leine sollte aus leichtem, aber robustem Material bestehen, wie etwa Fettleder, Biothane oder Nylon. Diese sind praktisch rutschfest und lange haltbar. Für den Alltag habe ich am allerliebsten die braune Fettlederleine mit ihren drei Metern. Ich verwende die Drei-Meter-Leine auch in der Stadt, denn sie kann durch den zusätzlichen Karabiner im Nu gekürzt werden, wenn es etwa eng wird und es die Situation erfordert. Ab und zu greif ich allerdings auch gerne zur noch viel leichteren Schwarzen, die aus einem speziellen Kletterseil gefertigt wurde. Sie kann ebenso schnell und unkompliziert kürzer gestellt werden. Einziges Manko: sie ist aufgrund der Oberfläche nicht ganz so alltagstauglich. Wenn wir im Wald unterwegs sind, bevorzuge ich ganz klar die Biothanen Modelle zwischen drei und sieben Metern Länge. Sollte die Leine mal am Boden schleifen, ist’s auch egal, denn das Material ist pflegeleicht und somit einfach zu reinigen, bleibt nicht im Unterholz hängen und ist noch dazu leicht und wegen der bunten Farben gut sichtbar.
    Die Leine sollte natürlich auch der Größe des Hundes angepasst sein – neben der Dicke/Stärke der Leine auch punkto Karabiner! Messing-Karabiner sind leicht, bruch- & reißfest. Und hübsch anzusehen obendrein. 😉 Weiters sollte sie nicht unnötig schwer sein durch zB Ketten oder Nieten zur Zierde.
  • Das Gefühl
    Abgesehen davon, dass die Hundeleine gut in der Hand liegen sollte, ist eine mitunter rutschfeste Leine empfehlenswert. Der Wohlfühlfaktor ist ein besonders wichtiger Aspekt für den richtigen Umgang. Manche fühlen sich mit einer dickeren Leine wohler, weil sie dem Menschen scheinbar mehr Sicherheit vermittelt. Ich wiederum komme mit „weniger Material“ in den Händen besser klar. Das ist aber Geschmacksache. Es zahlt sich in jedem Fall aus nicht zu sparen beim Leinenkauf. Denn im besten Fall begleitet sie einem ein Hundeleben lang.. 😉

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